Friedensfilmpreis 2012

62. Internationale Filmfestspiele Berlin

Bence Fliegauf gewinnt den 27.Friedensfilmpreis für seinen Film "Csak a szel".
Moderator des Abends war Christoph Heubner. ©Foto Thomas Broese
Der Regisseur Chris Kraus hält die Laudatio.
Die Podiumsdiskussion. ©Foto Thomas Broese

 

**NEWS**

 

 

21.02.2012

Die Laudatio von Regisseur Chris Kraus steht ihnen ab sofort im Download-Bereich als PDF zur Verfügung.

Folgen sie außerdem dem Link zu einem ausgiebigen Interview mit Bence Fliegauf, dem Regisseur unseres Preisträger-Films "Csak a szel", aus der "Welt", vom 20.02.2012.

 

 

20.02.2012

Der ungarische Film "Csak a szel-Just the Wind" gewinnt neben dem Friedensfilmpreis den großen Preis der Jury der Berlinale und den Filmpreis von Amnesty International.

Anlässlich der Preisverleihung des 27. Friedensfilmpreises hielt der Regisseur Chris Kraus eine ausdrucksvolle Laudatio zum Preisträger-Film. Im ausverkauften Saal der Akademie der Künste nahm Bence Fliegauf die Bronzestatue für seinen ergreifenden Film "Csak a szel-Just the Wind" entgegen. Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung, hielt die Eröffnungsrede. Als Moderator führte Christoph Heubner, Sprecher der Jury, durch den Abend.

Die auf der Berlinale gezeigte ungarisch-deutsch-französische Koproduktion über einen Tag im Leben einer Roma-Familie im heutigen Ungarn weise kunstvoll und in beklemmenden Bildern auf die erschreckende Situation der dortigen Roma hin, die zwischen alltäglicher Diskriminierung und rassistischem Terror leben müssen, hieß es zur Begründung am Sonntag.

 

 

18.02.2012

Irmela Mensah-Schramm hat Zivilcourage! Seit über 25 Jahren entfernt sie eigenhändig Hass-Schmierereien und rechtsextremistische Parolen aus dem deutschen Straßenbild. Anlässlich der Verleihung des Friedensfilmpreises am 19.02. wird Irmela Mensah-Schramm die Fotos ihrer Aktion im Foyer der AdK ausstellen. 16 Uhr geht es los! www.hassvernichtet.de

 

 

17.02.2012

Die Jury des Friedensfilmpreises 2012 zeichnet „Csak a szel - Just the Wind“ des ungarischen Regisseurs Bence Fliegauf aus. Die Begründung der Jury finden sie hier.

 

 

12.02.2012

Die Umbenennung des Marlene-Dietrich Platzes in Ai-Weiwei Platz am gestrigen Sonntag war ein voller Erfolg. Zwischen 11 und 13 Uhr versammelten sich die Mitglieder der Initiatve Friedensfilmpreis vor dem Berlinale Palast und zeigten ihre Solidarität mit dem drangsalierten chinesischen Künstler und Menschrechts-Aktivisten. Neben dem RBB berichteten viele Nachrichtenanstalten über die Aktion. Der Dokumentarfilm "Ai Weiwei: Never Sorry" lief im Anschluss im Haus der Berliner Festspiele.

 

 

06.02.2012

Wo bleibt Jafar Panahi?
Für sechs Jahre soll der iranische Regisseur Jafar Panahi in den Gefängnissen seiner iranischen Heimat verschwinden. Jede künstlerische Tätigkeit ist dem Regisseur durch die Behörden verboten. 2011 blieb Jafar Panahis Platz bei der Berlinale leer. Um an sein Schicksal, und das Schicksal vieler durch Zensur und Verfolgung bedrohter Künstler zu erinnern, setzt die Initiative Friedensfilmpreis die Plakat-Kampagne für Jafar Panahi auch in diesem Jahr fort.