Der Friedensfilmpreis 2009 geht an:


"The Messenger" 

von Oren Moverman, USA
Wettbewerb

 

Begründung der Friedensfilmpreis-Jury:

"Traumatisiert kehren Soldaten von den Schlachtfeldern dieser Tage, die sich hinter Begriffen wie "Enduring Freedom" verstecken, zurück: Der Krieg kommt näher und auch die Todesnachrichten mehren sich. Den "schlimmsten Job der Army" muss Will nach seiner Rückkehr aus dem Irak übernehmen. Er wird zum "Messenger", der diese Todesnachrichten überbringt: soldatisch, korrekt, präzise und distanziert. Höflichkeit statt Mitleid – so bricht diese Nachricht vom Tod an den Fronten des Krieges in die patriotische Alltagswelt voller grüner Wiesen und gewaschener Wäsche ein.

Wills Geschichte, die Welt der Armeen und die Wahrheit, dass Krieg deformiert und Menschen hilflos und auf immer verletzt zurücklässt – dies erzählt der Film von Oren Moverman mit großer subversiver und erzählerischer Kraft: ein Anti-Kriegs-Film zur rechten Zeit."


Hintergrundinformationen zum Thema "Traumatisierte Soldaten"

 

Zur Pressemitteilung der IPPNW

Zum Hintergrundpapier der IPPNW

Zu www.ippnw.de

Zur Themenseite des Deutschen Bundestags

Link-Sammlung zu "The Messenger"

 

Team, Beschreibung, Biografie

Sundance Film Festival | 3sat

Interview mit dem Regisseur:

Filmmaker Magazine

Trailor und Info

Moviepilot

Kritiken:

Kultur Online | Tagesspiegel | Jewish Journal

© Berlinale | Szene aus "The Messenger"